
Sevilla, 14. Juni 2014: König zu sein - oder wenigstens Prinzessin, hatte so seine Vorteile im Sevilla der Prä-Klimaanlagen-Ära: Während sich der Pleps draußen die katholische Seele aus dem Leib schwitzte, lustwandelte die Königsfamilie in einem riesigen, schattigen Park mit Karpfenteichen, Hecken-Labyrynthen und Pavillons - mitten im ansonsten dicht bebauten Stadtkern, durch hohe Mauern von den Untertanen abgeschirmt. Für die royalen Damen gab es sogar eine unterirdische Wasserhöhle mit Wandelgang - im mittelalterlichen Sevilla bestimmt der beste Ort der ganzen Stadt, um einen heißen Sommertag zu überstehen.