Madrid, 8. Juni 2014: Nach einer weitgehend durchwachten
Nacht, in der die jungen Madrider unter unserem Hostel-Fenster bewiesen haben,
dass sie bis ins pfingstliche Morgengrauen zu feiern und auf Fässern zu
trommeln verstehen, stand heute der Prado auf der Abhak-Liste. Jedenfalls für
mich: Herr Ronny lehnte es rigoros ab, sich „alte Bilder“ anzusehen, und
stolperte lieber fotografierend durch einen der vielen Parks von Madrid.
Verpasst hat er dadurch den Genuss, eine weltweit
einzigartige Kollektion alter Meister von Tizian bis Goya anzusehen. Auch ich habe mich nur auf eine
Best-Of-Auswahl beschränkt, denn in seinen Ausmaßen erinnerte das Prado-Museum
schon fast an den Louvre in Paris.